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Unsere Aktion zum Welt-Lepra-Tag 2022

Lepra wird ausgelöst durch ein Bakterium und ist mit einer Antibiotikatherapie zu heilen. Doch vielen Menschen ist der Zugang zu Medikamenten nicht möglich. Informationen findet man im Damian Laden in der Langen Str. 36 in Oelde.

An jedem 4. Sonntag im Januar findet der Welt-Lepra-Tag, auch genannt „Lepra-Sonntag“ statt. Der Welt-Lepra-Tag ist ein internationaler Gedenk- und Aktionstag, der 1954 von dem Franzosen Raoul Follereau eingeführt wurde. Seither wird der vergessenen Krankheit der Armen „Lepra“ gedacht. Auch wir von der Damian Initiative erinnern an die Betroffenen, die in vielen Ländern des globalen Südens immer noch an der stigmatisierenden und armutsassoziierten Erkrankung leiden. Gemeinsam mit den Kirchen in Oelde sammeln wir Spenden für Projekte von DAHW der deutschen Lepra-und Tuberkulose Hilfe e.V., um die Krankheit der Armen zu stoppen. Denn finanzielle Hilfen sind notwendig, um schnelle Diagnosen, kostenlose Medikamentenversorgung, wirksame Prävention und begleitende Forschung durchzuführen und so die vernachlässigte und armutsassoziierte Krankheit einzudämmen.  

Jetzt Lepra stoppen! Hinschauen – Herz zeigen – spenden. Denn jede Spende rettet Leben.

Im Damian Laden in der Langen Str. 36 wird eine Spendenbox zugunsten des Welt-Lepratags aufgestellt. Die Spendenkonten findet ihr auf unserer Webseite https://damian-oelde.com/werden-sie-spender-legen-sie-mit-hand-an/ und weitere Informationen zu Lepra gibt es unter https://www.dahw.de.

Lepra ist einer der ältesten Infektionskrankheiten der Menschheit. In Europa ist die Krankheit früher als „Aussatz“ bezeichnet worden, in Europa gibt es die „biblische“ Krankheit nur noch in Geschichtsbüchern. Anders sieht es aus in vielen tropischen und subtropischen Ländern. Dort erkranken jedes Jahr mehrere hunderttausend Menschen, jeder zehnte ist ein Kind. Und zwei bis vier Millionen Menschen leben mit leprabedingten Behinderungen und sind lebenslang auf fremde Hilfe angewiesen. Stigmatisierung und soziale Ausgrenzung gehören für die Betroffenen auch noch im 21. Jahrhundert zum Alltag. Denn Lepra ist eine „sichtbare“ Krankheit.